Während in Europa die Skigebiete geschlossen sind, bereiten sich Julia Scheib und weitere ÖSV-Läuferinnen in Südamerika auf die kommende Saison vor. Die Bedingungen dort werden von den Athletinnen als besonders gut beschrieben: viel Schnee, präparierte Pisten und Trainingsverhältnisse, die im alpinen Winter derzeit anderswo kaum zu finden sind.
Scheib, die als beste Riesentorläuferin des österreichischen Teams gilt, schickte dieser Tage ein Video aus der Ferne nach Österreich. Darin fährt sie auf Naturschnee ihre Schwünge, im Hintergrund sind angezuckerte Gipfel zu sehen. Für die Technikspezialistin ist das Training unter diesen Bedingungen eine wichtige Vorbereitung auf die ersten Rennen des Winters.
Die ÖSV-Gruppe hat sich dafür auf die Reise an das andere Ende der Welt gemacht, weil dort jetzt Mitte August beste Wintersportbedingungen herrschen. Laut den vorliegenden Angaben liegen in den Trainingsgebieten bis zu vier Meter Schnee, die Pisten gelten als perfekt. Für die Athletinnen ist das ein seltener Vorteil in einer Phase, in der in Österreich noch kein Schnee für solche Einheiten zur Verfügung steht.
Der Blick nach Südamerika gehört für den ÖSV seit Jahren zur Saisonvorbereitung. Auch heuer nutzen die Läuferinnen die dortigen Möglichkeiten, um Technik und Rennrhythmus zu schärfen. Scheib und ihre Kolleginnen setzen damit auf möglichst viele Kilometer im Schnee, bevor der Weltcupwinter wieder beginnt.









