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ÖSV-Verletzte: Haaser ist auf dem Weg zurück, Liensberger fehlt länger

Redaktionelle Szene zum Thema „ÖSV-Verletzte: Haaser ist auf dem Weg zurück, Liensberger fehlt länger“

Der Österreichische Skiverband startet in den kommenden zwei Wochen ins Sommer-Trainingslager nach Südamerika, doch nicht alle Athletinnen und Athleten können bereits mitreisen. Bei mehreren verletzten oder rekonvaleszenten ÖSV-Stars reicht es noch nicht für den vollen Einstieg ins Teamprogramm.

Ricarda Haaser zählt zu jenen, deren Rückkehr bereits konkret in Sicht ist. Die Tirolerin zog sich Ende Februar in Soldeu eine Schienbeinkopf-Fraktur zu. Seit wenigen Tagen arbeitet sie wieder auf Schnee, nachdem das verletzte Bein zuletzt operativ versorgt worden war. Haaser hatte selbst darauf hingewiesen, dass ihr Bein nun eine Platte und mehrere Schrauben mehr trägt.

Deutlich länger warten muss dagegen Katharina Liensberger auf ihre Rückkehr in den regulären Trainingsbetrieb. Die Vorarlbergerin laboriert weiter an den Folgen ihrer Verletzung und wird das anstehende Camp in Südamerika nicht absolvieren können. Für das ÖSV-Team bedeutet das, dass eine der prominentesten Technikerinnen vorerst nur eingeschränkt zur Verfügung steht.

Auch Magdalena Egger gehört zu den Läuferinnen, die sich nach einer Verletzung noch im Aufbau befinden. Sie arbeitet an ihrem Comeback und bleibt vorerst fern vom vollen Belastungsumfang des Nationalteams. Die intensive Vorbereitung auf den Winter läuft damit für mehrere Athletinnen unter angepassten Bedingungen.

Das Trainingslager in Südamerika ist für den ÖSV traditionell ein zentraler Baustein der Sommervorbereitung. Gerade in Argentinien und Chile holen sich die Alpinen im August und September jene Schneekilometer, die in Mitteleuropa fehlen. Heuer fällt der Start für einige der großen Namen aber gestaffelt aus.

Für den Verband ist die Situation dennoch kalkulierbar: Die verletzten Athletinnen sollen schrittweise wieder herangeführt werden, sobald die medizinischen und sportlichen Voraussetzungen passen. Bei Haaser deutet sich dieser Zeitpunkt bereits an, bei Liensberger dauert es länger. Auch Egger bleibt vorerst im individuellen Aufbau.

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