Kristina Liutowa hat in Memphis mit 16 Jahren ihr erstes WTA-Turnier gewonnen und damit einen bemerkenswerten Lauf hingelegt. Die Russin überstand zunächst die Qualifikation, zog danach ins Finale ein und setzte sich dort gegen die Tschechin Darja Vidmanova mit 1:6, 6:1, 6:3 durch.
Mit diesem Titel ist Liutowa die jüngste Siegerin eines WTA-Turniers seit Coco Gauff 2019 in Linz. Zu den allerjüngsten Turniersiegerinnen im Damen-Tennis gehört sie allerdings nicht. Dafür liegt die Latte historisch noch deutlich tiefer.
Besonders früh erfolgreich waren in der Vergangenheit etwa Martina Hingis und Jennifer Capriati. Beide zählen zu jenen Spielerinnen, die in sehr jungen Jahren auf der WTA-Tour turnierten und Titel gewannen. Auch die aktuell 16-jährige Lilli Tagger ist in dieser Statistik ein Thema, weil der Vergleich mit früheren Ausnahmeerscheinungen zeigt, wie selten derart frühe Erfolge sind.
Für Liutowa bedeutet der Turniersieg auch einen deutlichen Sprung in der Weltrangliste. Von Rang 229 wird sie mehr als hundert Positionen nach oben klettern.
Der Erfolg in Memphis reiht die 16-Jährige in eine kleine Gruppe von Spielerinnen ein, die bereits als Teenager auf der WTA-Tour ein Turnier gewinnen konnten. Der Sieg unterstreicht zugleich, wie schwierig es ist, in diesem Alter auf höchstem Niveau bis zum Titel durchzumarschieren.









