Spaniens Liga-Chef Javier Tebas hat FIFA-Präsident Gianni Infantino erneut scharf kritisiert und seinen Rücktritt gefordert. Der Chef der spanischen Fußball-Liga erklärte in den sozialen Medien, der Weltfußball brauche „eine neue Führung“, die die Verbandsstrukturen modernisiere und die institutionelle Glaubwürdigkeit wiederherstelle.
Tebas verlangte zugleich, dass künftige Entscheidungen gemeinsam mit den betroffenen Akteuren entwickelt werden. Mit seiner Wortmeldung verschärft der 63-Jährige seine seit Längerem bekannte Konfrontation mit der FIFA-Spitze. Hintergrund der Attacke ist Infantinos Amtsführung, die Tebas nach eigener Darstellung nicht mehr für tragbar hält.
Infantino steht seit Jahren an der Spitze des Weltverbands. Tebas stellt mit seiner öffentlichen Forderung nun nicht nur die Person des FIFA-Präsidenten infrage, sondern auch die Art, wie der Verband geführt wird. Der Spanier zählt zu den prominentesten Kritikern der FIFA und ihrer Entscheidungswege.









