Die zweite Hitzewelle in kurzer Zeit macht den steirischen Obstbauern zu schaffen. Vor allem in den Anbaugebieten fehlt es an Niederschlag, gleichzeitig geraten die Wasserspeicher unter Druck. Von Totalausfällen bei der Ernte geht man derzeit zwar nicht aus, kleinere Früchte werden aber erwartet.
Besonders betroffen ist damit eine Branche, die im Sommer stark von ausreichender Wasserversorgung abhängt. Bei anhaltender Hitze wachsen Äpfel, Birnen und anderes Obst langsamer, wenn der Boden zu wenig Feuchtigkeit hält. Die Folge sind oft Früchte, die optisch und größenmäßig hinter dem üblichen Ertrag zurückbleiben.
Der akute Mangel an Niederschlag verschärft die Lage zusätzlich. Wo Bewässerung möglich ist, müssen die Betriebe den Wasserverbrauch genau einteilen. Gerade die Speicher, auf die viele Obstbaubetriebe in Trockenphasen angewiesen sind, sind in solchen Wetterlagen ein zentrales Problem.
Auch wenn die Ernte nach derzeitiger Einschätzung nicht gänzlich ausfallen dürfte, bleibt die Entwicklung für die kommenden Wochen entscheidend. Für die Obstbauern geht es nun darum, die laufende Produktion möglichst stabil über die heiße Phase zu bringen und die Qualität der Früchte zu sichern.









