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Pillichsdorf macht Siedlungsstraße am Stierkreuz klimafit

Redaktionelle Szene zum Thema „Pillichsdorf macht Siedlungsstraße am Stierkreuz klimafit“

Die Marktgemeinde Pillichsdorf hat die Siedlungsstraße am Stierkreuz ökologisch umgestaltet. Ein wasserdurchlässiger Straßenbelag, neue Bäume und insektenfreundliche Stauden sollen das Mikroklima verbessern und Regenwasser vor Ort versickern lassen.

Mit der Maßnahme reagiert die Gemeinde auf zunehmende Hitze- und Starkregenbelastung im Siedlungsgebiet. Die Entsiegelung der Fläche soll dazu beitragen, dass sich der Boden weniger aufheizt und Niederschlagswasser nicht über die Kanalisation abgeführt werden muss. Bäume sollen Schatten spenden, Staudenflächen zusätzlich Lebensraum und Nahrung für Insekten bieten.

Unterstützt wird das Projekt vom Land Niederösterreich im Rahmen der Förderung „Natur im Garten“. Das Programm fördert Maßnahmen, die Grünräume ökologisch aufwerten und auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichten. In Niederösterreich werden damit seit Jahren kommunale Projekte unterstützt, die auf mehr Biodiversität und eine bessere Klimaanpassung im Ortsbild abzielen.

Für Pillichsdorf ist die Neugestaltung damit auch ein Beitrag zur Aufwertung des Wohnumfelds. Gerade in dicht bebauten Bereichen gewinnen begrünte und entsiegelte Flächen an Bedeutung, weil sie Hitze abmildern und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die Siedlungsstraße am Stierkreuz folgt damit einem Trend, den auch andere Gemeinden im Weinviertel und in Niederösterreich zunehmend verfolgen: Straßenräume nicht nur als Verkehrsflächen, sondern auch als Baustein für Klimaschutz und Ortsentwicklung zu denken.

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