Am Makartplatz in Salzburg beginnt am 1. September die Sanierung eines mehr als 100 Jahre alten Kanals. Gleichzeitig werden dort auf drei Jahre angelegte Arbeiten gestartet, bei denen auch Wasser-, Gas-, Fernwärme-, Strom- und Internetleitungen erneuert werden. Die Stadt Salzburg veranschlagt dafür vier Millionen Euro.
Die Baustelle wird in Abschnitten abgewickelt, der Makartplatz soll für Fahrzeuge laut Stadt passierbar bleiben. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ) sprach von einem in die Jahre gekommenen Platz, an dem an der Oberfläche bereits „wilde Verhältnisse“ herrschten. Auch unter dem Platz sei dringender Handlungsbedarf gegeben, sagte er mit Blick auf den alten Kanal.
Die Arbeiten fallen in eine Zeit, in der auch im Festspielbezirk gebaut wird. Trotz der parallelen Sperre des Neutors rechnet die Stadt nicht mit einem Verkehrschaos. Die Bauabläufe seien mit den Arbeiten rund um die Festspielhäuser abgestimmt, erklärte Dankl. Die Schwarzstraße bleibe demnach in beide Richtungen befahrbar.
Mit der Sanierung soll der Makartplatz nicht nur technisch erneuert, sondern auch aufgewertet werden. Die bestehenden Magnolienbäume und die Bewohnerparkplätze sollen erhalten bleiben. Geplant sind zudem Verbesserungen für Nutzerinnen und Nutzer des Platzes, unter anderem bei der Gestaltung von Sitzgelegenheiten und bei den Bushaltestellen. Auch zusätzlicher Schatten durch neue Bäume wird geprüft.
Das Bauende ist derzeit für Juli 2029 vorgesehen. Der Makartplatz liegt in unmittelbarer Nähe von Salzburger Festspielhäusern und ist eine wichtige Verkehrsverbindung in der Innenstadt.









