Red Bull Salzburg gilt für den Großteil der Bundesliga-Trainer weiter als Favorit im Titelrennen. Das ergab eine von der APA unter den zwölf Coaches durchgeführte Umfrage, in der sich die Mehrheit für die Salzburger als Meisterkandidat Nummer eins entschied.
Zu den Trainern, die auf die „Bullen“ setzen, zählen Dietmar Kühbauer vom LASK, Fabio Ingolitsch von Sturm Graz, Ognjen Zaric von Altach und Markus Mader von Austria Lustenau. Auch Stephan Helm von Austria, Thomas Silberberger vom WAC und Ferdinand Feldhofer vom GAK reihen Salzburg unter die aussichtsreichsten Anwärter ein.
Die Einschätzung passt zum Bild der vergangenen Jahre: Salzburg wurde in der Bundesliga über lange Zeit als Maßstab gesehen und hat sich in der Liga den Ruf eines Dauerkandidaten auf den Meistertitel erarbeitet. Dass nun erneut die Mehrheit der Trainer auf den Klub setzt, unterstreicht diesen Status – trotz der Konkurrenz aus Graz, Wien und von anderen Aufsteiger- oder Außenseiterteams.
Im Kreis der Befragten gibt es allerdings keine einheitliche Front. Die Umfrage zeigt vor allem, dass Salzburg zwar für die meisten als erster Favorit gilt, die Liga aber insgesamt mit mehreren ambitionierten Verfolgern in die Saison geht. Gerade Sturm Graz, Austria Wien, der LASK und der WAC werden von den Trainern ebenfalls als Teams mit Titelpotenzial gesehen.
Die Trainerumfrage ist damit auch ein erster Stimmungsbarometer vor dem Saisonverlauf. Sie macht deutlich, dass Salzburg aus Sicht der Liga-Konkurrenz weiterhin die Mannschaft ist, die man im Rennen um die Meisterschaft zuerst nennen muss.









